,,Immer häufiger ist den sozialen Medien zu lesen, dass wilde Müllkippen in Remscheid auftreten. Die Gespräche, die ich mit den Menschen vor allem auch auf dem Honsberg geführt habe, spiegeln diese Problematik wieder‘‘, erzählt Francesco Lo Pinto, der Beisitzer im Kreisvorstand der Jungen Union Remscheid ist.

Die Sauberkeit in unserer Stadt ist schon lange ein Thema, das JU und CDU in Remscheid thematisieren – etwa bei der JU-Müllsammelaktion im März. Zuletzt stellte die CDU für den Ausschuss für Bürgerservice, Ordnung und Sicherheit vom 01. Juni 2021 einen Prüf-Auftrag an die Verwaltung, die den Einsatz von Mülldetektiven reflektieren sollte. Dieser Antrag wurde von SPD, FDP und Grüne abgelehnt.

,,Ich bin sehr verärgert, dass sich die Stadt der Müllproblematik nicht mit dem notwendigen Ernst annehmen möchte. Sie verdient eine deutlich höhere Aufmerksamkeit. Die Ablehnung durch SPD, FDP und Grünen sorgt dafür, dass der Müll im Wald liegen bleibt, wenn sich die Menschen im Stadtteil nicht selbst darum kümmern. Das ist auf Dauer keine Lösung. Wenn solche banalen Probleme durch Politik und Verwaltung nicht gelöst werden, dann verlieren die Remscheider zunehmend an Vertrauen und das möchte keiner‘‘, betont der ehemalige CDU Ratskandidat für Honsberg/ Blumental bei der vergangenen Kommunalwahl.

,,Die Junge Union hat sich bereits in der Vegangenheit für die Sauberkeit in den einzelnen Stadtteilen eingesetzt. Die jährliche Teilnahme an der Picobello Aktion verdeutlicht, wie viel Müll in unserer Nachbarschaft liegt, etwa auf Grünflächen, in Waldgebiete oder auf Spielplätzen. Doch unsere Stadt ist keine Mülldeponie. Wir müssen endlich gegen illegale Müllentsorgung vorgehen. Deshalb begrüße ich das erneute Engagement der CDU Fraktion, die nun eine Anfrage an die Verwaltung für den nächsten Hauptausschuss am 10. Juni 2021 stellt. Hier wird ein Alternativkonzept zur Bekämpfung illegaler Müllentsorgung gefordert, das wir dringend brauchen‘‘, so Lo Pinto abschließend.

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