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Junge Union Remscheid fordert Stopp aller staatlichen Zahlungen an Ditib

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Nachdem der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan und weitere Regierungsmitglieder erneut versucht haben Einfluss auf unsere Demokratie zu nehmen, fordert die Junge Union Remscheid nun Konsequenzen.

Nachdem der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan und weitere Regierungsmitglieder erneut versucht haben Einfluss auf unsere Demokratie zu nehmen, fordert die Junge Union Remscheid nun Konsequenzen.

Der türkische Staatspräsident hatte kürzlich türkischstämmige Wählerinnen und Wähler dazu aufgerufen die Bundestagswahl am 24. September zu boykottieren. Außerdem beleidigte der türkische Europaminister Ömer Celik am Mittwoch Bundesaußenminister Sigmar Gabriel, indem er ihm eine rassistische Gesinnung unterstellte.

In den Fokus rückt deshalb die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e. V. („Diyanet İşleri Türk İslam Birliği“) – kurz Ditib. Der Verein, eine Art religiöser Dachverband, wurde 1984 gegründet und untersteht der türkischen Regierung. Das bedeutet, dass die Organisation durch die türkische Regierung gefördert, kontrolliert und auch gelenkt wird.

In vielen Städten läuft eine Zusammenarbeit mit Ditib bei der Gestaltung des Religionsunterrichts. Zudem hat die Organisation als eingetragener Verein steuerliche Vorteile. Bei uns in Remscheid wurden der Ditib in diesem Jahr 334.850 Euro aus Landesmitteln zum Ausbau der Außenanlagen der Moschee bewilligt.

„Es kann nicht sein, dass eine von der Türkei kontrollierte Organisation wie die Ditib in der aktuellen politischen Lage staatlich unterstützt wird. Wir müssen auf die aktuelle Entwicklung in der türkischen Politik konsequent reagieren und hierzu gehören auch finanzielle Konsequenzen“, so der stellvertretende Kreisvorsitzende der Jungen Union Remscheid, Frank Hufschmidt.

„Eine Zusammenarbeit mit muslimischen Religionsgemeinschaften ist uns nach wie vor wichtig. Bedingung ist jedoch, dass sie unabhängig von der türkischen Regierung aufgestellt sind“, ergänzt der Kreisvorsitzende der Jungen Union Remscheid, Fabian Knott.

Daher schlägt die Junge Union Remscheid vor, dass alternative Partner gefunden werden und Ditib vorerst sämtliche finanzielle Unterstützung entzogen wird.

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