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Junge Union beklagt Entwicklung des Leseverstehens bei Grundschülern

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Immer mehr Grundschülerinnen und Grundschüler können nach dem Verlassen der Grundschule nicht richtig lesen. Bei der aktuellen Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (Iglu) erreichen deutsche Grundschüler den EU-Mittelwert.

Immer mehr Grundschülerinnen und Grundschüler können nach dem Verlassen der Grundschule nicht richtig lesen. Bei der aktuellen Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (Iglu) erreichen deutsche Grundschüler den EU-Mittelwert.

Im internationalen Vergleich verschlechtert sich Deutschland ebenfalls. Zum Vergleich waren im Jahre 2001 lediglich vier Länder prägnant besser als Deutschland, doch im Jahre 2016 sind es bereits 20 Länder. Diese Entwicklung ist kritisch zu betrachten und gibt Anlass zum Aufholen.

Des Weiteren zeigt die Studie, dass es immer mehr leistungsschwache Schüler gibt, die in Ihrer weiteren Schullaufbahn vor eklatante Probleme gestellt werden.

Demnach soll jeder fünfte Schüler betroffen sein. "Diese Entwicklung ist sehr kritisch und darf keinesfalls so weitergehen. Die Schul-und Bildungspolitik muss sich drastisch ändern, damit den Kindern eine Zukunft geboten werden kann, denn das Lesen fungiert als Schlüsselfunktion in der Bildungsentwicklung", so Vorstandsmitglied Lukas Weber.

Aus der Untersuchung ging ebenfalls hervor, dass die Herkunft der Kinder durch-aus mitentscheidend ist. So schneiden Kinder aus Familien, in denen die Eltern eine höhere Bildungsqualifikation aufweisen und im Haushalt viele Bücher zu finden sind, deutlich besser ab als Kinder aus sozialschwachen Familien oder aus Familien mit Migrationshintergrund.

Medienreferentin Alina Nattkamp ergänzt: “Es ist wichtig, dass der Bildungsauftrag nicht ausschließlich den Bildungseinrichtungen überlassen wird. Auch die Eltern der benachteiligten Kinder müssen in Verantwortung gezogen werden. Zudem müssen Kinder, mit Eltern die dies aufgrund von Sprachbarrieren nicht können, speziell in Vorschulprogrammen gefördert werden."

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